Vorbereitung outdoor

Natürlich bedarf es bei dieser Art von Fernwanderung einer gewissen Fitness. Man kann mit kurzen, kleinen Etappen beginnen und sich diese Fitness on the fly zulegen. Ich habe mit einer bereits vorhandenen Grundfitness  zur Vorbereitung  mehrere Tagesetappen auf unserem Neandersteig zurückgelegt und auch bei einem Wanderurlaub auf Teneriffa , einer einwöchigen Skitour in den Kitzbühler Alpen und mit ein paar Ausdauerläufen genügend Kondition im Vorfeld aufgebaut.

Nachdem also die Ausrüstung zusammen und die ersten Recherchen getätigt sind, hatte ich mit meinen Freunden Andrea, Margot und Burkhard drei Wochen vor Beginn der Wanderung noch einmal die Möglichkeit für fünf Tage im Thüringer Wald meine Kletterfähigkeiten und Orientierung im Gelände aufzufrischen und meine GPS-App auszuprobieren. In der Drachenschlucht bei Eisenach war es verdammt verschlammt und kein Drache anzutreffen. Meine Höhentauglichkeit habe ich auf dem Bergfried der Wartburg getestet und das Wandern unter winterlichen Bedingungen auf einer 24km Tagesetappe einmal rauf zum Rennsteig auf die Ebertswiese und wieder runter. In der übrigen Zeit sind wir an verschiedenen Kletterfelsen in der Umgebung herumgeklettert und haben die teilweise wunderschöne Aussicht auf die frühlingsgrünen und dann tiefverschneiten Wälder genossen. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. So soll es sein, so kann es bleiben….

Ungefähr eine Woche vor der Abfahrt habe ich sozusagen als Generalprobe mit der vollständigen Wanderausrüstung für die Fernwanderung noch eine fehlende Etappe  des Neandersteiges erwandert. Alles sieht gut aus, keine Blasen und der Rucksack lässt sich gut tragen. Leider stellt sich beim Test des Spotgen heraus, dass er fast keine Verbindung zum Satelitten aufbaut und somit unbrauchbar ist. Ein neues Gerät in Form des Inreach Mini ist auf dem Versandweg und  hoffentlich vor Abreise gebrauchsfähig.

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