08.06.

Ich habe gut geschlafen, aber mir tun alle Knochen und insbesondere die linke Schulter weh. Das war gestern eindeutig zu viel des Guten.

Es wird diesmal tatsächlich entspannter, wenn man 500Hm Aufstieg im Sulzschnee und 1100Hm Abstieg, davon 200Hm im Sulzschnee als Entspannung bezeichnen kann. Durch das ständige Abstützen mit den Stöcken und das Ausbalancieren im Schnee wird meine Schulter nicht besser und mein Kreuzdarmbeingelenk macht auch immer mehr dicht. Endlich habe ich mit der Karlspitze die höchste Stelle erreicht und dann geht es durch Latschen und Altschneefeldern steil hinab zu einer Alm. Dort führt ein Forstweg hinauf, den ich für zwei Stunden hinab ins Tal laufe. Es gibt einen kürzeren, steileren Wanderweg, auf den ich gerne verzichte, nachdem ich den Windbruch schon auf den ersten Metern gesehen habe. Ich möchte nur noch möglichst unkompliziert nach unten kommen. Dafür nehme ich einen Umweg in Kauf. Gegen 15.00Uhr bin ich dann in Donnersbachwald, einem kleinen idyllisch gelegenen Dorf und bekomme ein schönes Zimmer in der Pension Purkhardt. Kurze Zeit nach meiner Ankunft reißt auch der Himmel auf und ich kann die warme Sonne genießen. Meine Knochen, hauptsächlich Schulter sind etwas angezählt, ich muss mich etwas vorsehen. Morgen geht es wieder auf 2000mtr durch die Gstemmer Scharte. Die Auskunft zu den Verhältnissen dort oben lautet wie gehabt. Da ist wohl dies Jahr noch niemand drüber gekommen, aber es ist viel Schnee oben..

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