22.06.

Die Nacht im Lager war bis auf einen moderaten Schnarcher ganz ok. Lediglich beim allgemeinen Aufstehen um ca. 6.00Uhr war ein gewisser doch raumgreifender Geruch von alten Socken nicht zu ignorieren und ich war froh, ihm zum Frühstück hin zu entkommen. Für heute war eine 80prozentige Regenwahrscheinlichkeit angesagt und so bin ich froh nach ein paar Tropfen im Trockenen aufbrechen zu können. Aber natürlich ist alles vom Regen gestern nass und so sind meine so schön in der Nacht getrockneten Schuhe in kürzester Zeit wieder durch. Der schmale Weg erfordert die ganze Zeit volle Aufmerksamkeit, da er an steilen Hängen entlang geht und natürlich durch die Nässe rutschig ist. Es geht auf den Köderkopf, wo sich wieder Schützengräben aus dem ersten Weltkrieg befinden. Ich bin über 2000mtr. hoch und Wolken ziehen immer wieder heran und nehmen die Sicht. Aber es bleibt noch bis gegen Mittag trocken und ich bin froh, den Abstieg nicht im Regen machen zu müssen. Das letzte Stunde allerdings erwischt mich der Regen dann doch. Ich kreuze den Plöckenpass und bin froh, als ich die Untere Valentinalm erreiche. Es hört dann auch wieder auf zu regnen, als ich das Gasthaus erreiche. In den nächsten Tagen soll das Wetter wieder sehr gut werden und die nächsten Etappen sollen auch trotz Altschneerinnen gut zu begehen sein.

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