05.07.

Nach einer rauschenden Nacht im Zelt auf dem Campingplatz von Campitello (die Avisio fließt nur 5mtr. entfernt) schälen wir uns aus dem kondensfeuchten Zelt. Das Frühstück liefert die Bäckerei und den Cappuccino die Bar nebenan. Dann geht es am Fluss entlang durch den Wald völlig entspannt bis Pera di Fassa. Wir verlassen das Tal über einen schönen Steig bis zu einem entwurzelten Baum. Hinter diesem befinden sich andere entwurzelte, umgestürzte Nadelbäume. Der Track zieht durch einen Windbruchhang und der Weg ist durch die umgestürzten Bäume nicht mehr zu erkennen. Nach dem Übersteigen von mehreren Bäumen wieder die berühmte Frage. Zurück oder weiter? Es gibt Entscheidungen, wo man sich weiter in die Sch… wierigkeiten reitet. Exakt so eine Entscheidung haben wir getroffen. Wir werden den Track schon wieder finden… und klettern, kriechen, balancieren weiter. Eine halbe Stunde später unter Verlust meiner Mütze, einem Riss in meinem Rucksack und völlig verschwitzt mit Tannennadeln verdreckt erreichen wir wieder den Weg. Ein Hindernislauf mit Hochseilgarten ist ein Dreck dagegen. Soviel zu einem entspannten Aufstieg in den Rosengarten. So heißt der Gebirgsstock der Dolomiten, in den wir steigen. An der Seilbahnstation der übliche Tagestouristenauflauf und dann geht es einen Panoramaweg zur Rotwandhütte und weiter zur Kölner Hütte, unserm Tagesziel. Es sind einfach wunderschöne Aussichten und die Dolomiten sind wirklich nicht umsonst Weltnaturerbe. Unschwierig erreichen wir die sehr schön gelegene Kölner Hütte, bekommen ein Zimmer mit Ausblick und ein ausgezeichnetes Essen. Wir genießen unseren letzten Abend in den Dolomiten und sind nach all diesen tollen Eindrücken etwas wehmütig. Was soll diese letzte Woche noch toppen?

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