09.07.

Wie es scheint, ist Algund bzw. Meran für längere Zeit die letzte Möglichkeit meine Sachen auf Vordermann zu bringen. Ich brauche eine Mütze, da die richtig heißen Tage sicherlich erst noch kommen. Meine bisherige hängt irgendwo an einem Ast im Windbruch des Rosengartens. Dann hat mein Merinohemd doch schwer gelitten, ist löchrig und verschossen. Leider habe ich auch irgendwo mein Tripod-Stativ für die Kompaktkamera verloren und schließlich und endlich ist einer meiner Wanderstöcke ohne Stahlspitze. Das ist in felsigen steilen Abstiegen doch recht gefährlich, wenn der Stock wegrutscht.

Also machen wir uns auf Einkaufstour und gegen 11.00Uhr an den Aufstieg zur Hochganghütte. Wie der Name schon sagt, muss man nur hochgehen… etwa 1500Hm und schon ist man da. Die ersten Höhenmeter gehen durch die hier verbreiteten Apfelplantagen und dann über teilweise steile, aber gut ausgebaute Wege und durch Almen. Wir haben immer wieder den Blick ins Etsch-Tal tief hinunter auf Meran und die umgebenden Ortschaften und die vielen Apfelplantagen. Ganz zum Schluß geht es noch mal richtig zur Sache und etwa eine halbe Stunde geht es in engen Serpentinen steil bergauf. Dann erreichen wir die idyllisch gelegene Hütte, die 2009 neben der alten neu errichtet wurde. Nach kurzer Zeit sind die Strapazen des Aufstiegs vergessen und spätestens nach der 6 Minuten Dusche für 3 Euro ist die Bergwelt wieder in Ordnung. Ach ja, morgen geht es den Franz Huber Steig zur Sattelspitze.

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