11.07.

Es ist noch ziemlich kühl, als wir den Meraner Höhenweg, der die Texel-Gebirgsgruppe umrundet, betreten. Im Gegensatz zu den meisten Wegen, Pfaden oder Steigen, die wir in der Vergangenheit betreten haben, ist er breit und bequem ausgebaut. Er hat die Nummer 24 und wurde 1984 angelegt. Zumindest im südlichen Teil, den wir hier betreten, ist er wirklich fast ein Spazierweg mit Treppenstufen und ohne Stolperfallen. Leider müssen wir ihn und seine schönen Ausblicke auf das Etsch-Tal und Meran nach kurzer Zeit wieder verlassen, um nach Naturns ins Etsch-Tal selber zu gelangen und hier geht der Weg dann auch wieder ordentlich auf die Knie. 1200mtr. tiefer erreichen wir gegen Mittag den Bahnhof von Naturns und hier trennen sich die Wege von Robert und mir. Er reist nach Toblach, wo er das Auto zurück gelassen hat und kehrt zu Familie und Beruf zurück und ich genieße nach den Hüttenlagern mal wieder ein Einzelzimmer im Ort, um mich etwas zu regenerieren. So einfach weitergehen macht heute keinen Sinn mehr für mich. Ich bin schon ein bisschen traurig, nun wieder alleine weiter zu ziehen. Es hat halt gut gepasst mit uns Beiden. Zusammen haben wir in knapp zwei Wochen ganz Südtirol durchquert.

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