18.07.

Es war dann doch noch eine ruhige Nacht, nachdem die Betreuer der ca. sechzigköpfigen Kindergruppe gegen 23.00Uhr endlich für Ruhe sorgen konnten. Die Gruppe war unter Leitung eines Pfarrers auch in unserem Rifugio untergebracht und man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, daß auf den Zimmern der Bär tobte.

Das Frühstück fiel auch sehr italienisch aus und war als Grundlage für eine Bergwanderung in Form von Weißbrot und Marmelade nicht gerade geeignet. So brachen wir dann bei 8°C und wolkenverhangenen Bergen zur etwa 600mtr. höher gelegenen Forcula di Sassiglon auf. Unterwegs passierten wir den schönen Lago di Malghera und am Pass klarte es dann auf und wir schauten auf der anderen Seite auf das 1500mtr. tiefer gelegene schweizerische Poschiavo, unserem Tagesziel. Auf der anderen Seite des Tales wartet schon wieder Italien auf uns. Aber dazu müssen wir erst einmal wieder runter. Im Ort angekommen sind wir froh, in einem Restaurant etwas zu essen zu bekommen. Das Frühstück hat ja nicht lange vorgehalten. Der Rest des Tages vergeht mit Duschen und Ruhen in der nicht gerade günstigen schweizerischen Unterkunft. Mal schauen, wie das Frühstück morgen ist.

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