22.07.

Das Frühstück war wirklich sehr reichhaltig und ließ kaum Wünsche offen. Wir hätten sogar den Tag mit Sekt beginnen können, was aber angesichts von 1300Hm Aufstieg zumindest für die erste Stunde kontraproduktiv gewesen wäre. So versuchen wir mit Müsli, Brot, Käse und Wurst eine ausreichende Grundlage zu schaffen, denn bis zum Zielort Juf gibt es keine Verpflegungsmöglichkeit. Direkt nach dem Ort Maloja geht es steil hinauf zum malerischen Bergsee Lägh dal Lunghin und dann durch Schneefelder zu unserem ersten Pass Lunghin auf etwa 2600mtr.. Hier gibt es nochmal den Blick in die Bergeller Berge mit dem Piz Badile. Ausserdem gibt es hier die Besonderheit, daß das Regen- oder Schmelzwasser in drei verschiedene Meere fließt. Von dieser besonderen Wasserscheide dann wieder hinab in ein unbesiedeltes Hochtal, durch das früher ein sehr bedeutender Handelsweg über den Settimapass führte. Die Passanhöhe ist bei meinem Weg aber eigentlich die tiefste Stelle im Hochtal und es geht von dort wieder hinauf zur Forcellina auf 2670mtr.,dem Passübergang zum Averser Hochtal mit Europas angeblich höchster dauerhaft bewohnter Ortschaft Juf. Von hier nochmal der Blick zurück auf die Bernina Gruppe mit dem gerade noch sichtbaren Biancograt. In Juf bekomme ich bei einem B&B ein Zimmer und genieße einen geruhsamen Nachmittag und esse wieder mit Alex und Rudi zu Abend. Der Wettergott hat es auch heute wieder gut mit uns gemeint. Morgen geht es wohl hinab in die Hitze..

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