30.08.

Und wieder begrüßt mich der Tag mit feinstem Wetter. Es geht, wer hätte es gedacht, wieder einmal aufwärts. Zunächst einmal auf den Col de Crousètte auf 2480mtr. Dann noch höher hinauf zu einer Stele auf 2580mtr. Diese Höhe werde ich auf dieser Wanderung sicherlich nicht mehr erreichen. Von nun an geht es sozusagen bergab mit mir. Vorher muss ich aber noch eine große Schafherde queren und an deren Schutzhunden vorbei. Davon gibt es deren sechs, die mich dann auch erst einmal umzingeln. Da ich ihren Schafen aber nichts zuleide tue, lassen sie mich laufen. Kurz vor dem Paß kann ich dann auch noch eine Herde Gemse beobachten. Oben angekommen ist die Aussicht in alle Richtungen gewaltig. Allerdings immer noch keine Spur vom Mittelmeer.. Ich höre ein typisches Strömungsr auschen und denke an ein Segelflugzeug. Aber es ist ein großer Bartgeier, der in kurzer Entfernung vorbei schwebt. Später sind es sogar drei, die ich bei ihrem mühelosen Flug beobachten kann. Dann geht es an den Abstieg und nach einer Weile ist der nächste deutlich niedrigere Col de Moulines passiert und es geht nochmal aufwärts zu den Portes de Lognon und schließlich zum Rifuge de Lognon. Dies ist eine Bergerie, also Almwirtschaft mit Bewirtung und die Unterkunft ist ein umgebauter Stall mit einer sehr einfachen Schlafmöglichkeit. Da ich schon kurz nach 13.00Uhr am Rifugio bin, überlege ich noch weiter zu ziehen. Aber das bringt mir nichts und eine Stunde später bin ich froh, geblieben zu sein. Es gibt mal wieder ein kräftiges Nachmittagsgewitter und das lässt sich aus einer trockenen Unterkunft wunderbar anschauen. Nur die blöden mouches stören etwas. Auch hier hat es wieder kein Netz und nur unterwegs auf den Höhen hatte ich hin und wieder Empfang.

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